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ATB*

Es gibt wenige internationale Künstler, die ihren eigenen Stil geprägt haben, es aber trotzdem immer wieder schaffen, mit jedem Song anders zu klingen. Man kennt das Gefühl, wenn man einen Song zum ersten Mal im Radio hört und ihn sofort mit einem Künstler verbindet. André Tanneberger hat es wie kein anderer geschafft, jeden seiner Tracks mit einem eigenständigen Spirit zu versehen, aber dennoch zu überraschen und immer ATB zu bleiben. Genau das macht einen internationalen Erfolgsproduzenten aus.

 


Und so hat jedes Musikgenre immer wieder den einen oder anderen Künstler hervor gebracht, der es schafft, die Szene aufzubrechen und die breiten Massen zu begeistern. Für die internationale Dance-Szene ist ATB ohne Zweifel einer dieser Produzenten und Künstler.


Nach über elf Jahren und fünf ATB-Alben, von denen die letzten vier alle den Sprung in die deutschen Top 10 schafften, ist André zu einem der maßgeblichen Musiker und Produzenten geworden. Und das nicht nur in der Dance-Szene. Internationale Stars wie Heather Nova, Moby, William Orbit oder Michael Cretu von Enigma haben mit ihm gearbeitet. Er ist mit Bryan Adams bei Rock in Rio aufgetreten, fertigte für Poplegenden wie A-ha Remixe an und hat als gefragter DJ die ganze Welt bereist.
Doch was macht ATB so anders? Was prägt seinen Stil?


André versteht es wie kein Anderer, Ambient und Trance mit vielseitigen musikalischen Einflüssen zu vermischen. Dance-Songs mit melancholischen Hooks und wunderbar harmonischen, smoothen und entspannten Sounds, in denen man sich verlieren kann. André hat immer wieder Meilensteine der modernen Clubmusik gesetzt. Was vielen im ganzen Leben nicht vergönnt war, konnte André schon mit seiner ersten ATB-Nummer „9 P.M. (Till I Come)“ erreichen, die es 1999 bis an die Spitze der englischen Charts schaffte und seine Musik in alle Kontinente der Welt transportierte.
Mit seiner neuen Single „Marrakech“ aus dem kommendem Album „No Silence“ ist es André wieder geglückt, völlig anders zu klingen, aber trotzdem charakteristisch ATB zu bleiben. Der Song ist eine wunderbare Clubnummer, die sommerlichen Esprit versprüht und auf den vielleicht anstehenden Strandurlaub vorbereitet. Und das hat sogar Hollywood begeistert! So wurde „Marrakech“ zum Titelsong des Action Thrillers „Mindhunters“ gekürt, der am 26. Juni in den deutschen Kinos startet. (In den Hauptrollen: Christian Slater, Val Kilmer und LL Cool J).


Auch für sein fünftes Album „No Silence“ hat Andre wieder mit verschiedensten Künstlern zusammengearbeitet. Die erste Single „Marrakesch“ wurde mit der Engländerin Tiff Lacey aufgenommen, die schon gemeinsam mit Trance-Legende Paul Oakenfold produziert hat. Auch die Kanadierin Roberta Carter Harrison, die sich u.a. für die Vokalisierung von „Let U Go“, „I Don’t Wanna Stop“ und „Hold You“ verantwortlich zeigte, ist bei „No Silence“ wieder im Boot.


„Das heutige Zeitalter bildet mit Hektik und Stress extreme Einflüsse auf den Menschen. Musik kann den Menschen Ruhe, Ablenkung und Entspannung bringen“ proklamiert André Tanneberger. Und wer sich die Zeit und Ruhe nimmt, „No Silence“ anzuhören, der versteht die tiefgründige Intention hinter ATB’s Art, Musik zu machen und zu leben. Die melancholischen und sphärischen Beats - verbunden mit charismatischen weiblichen Stimmen - schaffen ein Umfeld, in dem Träumereien und Gefühle erlaubt sind.


Wie wichtig es ATB mit seiner Message ist, erkennt man auch daran, dass er nicht nur selber Musik produziert und als DJ seine Songs zu den Massen bringt; André Tanneberger will sein Wissen und Können weitergeben. Aus diesem Grund hat er zusammen mit Produzentenpartner und Freund Woody die SEAP in Bochum gegründet. Die „School for Engineering and Audio Producing“ (kurz SEAP) ist eine Produzentenschule, an der junge ambitionierte Produzenten ihren Weg im Musikbusiness in professionelle Bahnen lenken können. Die SEAP bietet aber auch denjenigen eine Plattform, die ihr Hobby perfektionieren und ihre bisherigen musikalischen sowie produktionstechnischen Grenzen überschreiten wollen.


Doch zurück zum Thema.
„No Silence“ ist ein Konzeptalbum. Eine CD, die man ohne Pausen komplett durchhören kann, bei der die einzelnen Tracks mittels Intros und Outros verbunden sind und so ein komplexes, intensivstes Musikerlebnis bilden. Der Hörer wird unweigerlich mitgerissen und in ATBs Bann gezogen. Musik ist Andrés Extase, und die bekommt man während des ganzen Albums zu spüren. eine mutmaßliche zweite Singleauskoppelung.


Hat uns ATB mit seinem letzten Album „Addicted to music“ seine Musiksucht offenbart, so sind wir heilfroh und überglücklich, dass er sich in der Zwischenzeit keiner Entziehungskur unterworfen hat. „No Silence“ ist eine Message, die sich Dank des Zeitalters der CD nicht abnutzen wird. Im Kassettenzeitalter hätte dieses Album durch intensiven Massenkonsum zu permanentem Bandsalat geführt.


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